Dienstag, 20. Januar 2015

Die Küche ist drin....

Rechtzeitig vor dem Einzug wurde auch die Küche eingebaut!

Küchenplanung und Angebotserstellung war ja so eine Geschichte für sich: 
Bei Meda - Küchen in Nordenstadt wollte man - ob es passt oder nicht - unbedingt eine Musterküche verkaufen - eine Küchenplanung wollte man mit mir ohne meine Frau schon gar nicht machen. Sechs setzen! auch wenn Freunde von uns auf das Küchenhaus geschworen haben.

Andere Möbelhäuser fragten zunächst, was wir ausgeben wollen und ignorierten dann die Preisgrenze geflissentlicht. Sehr zu empfehlen ist das Buch Clever Küchen Kaufen, da kann man einiges über "Super-Sonder-Angebote" und "Ausnahmsweise lasse ich mal 50% im Preis nach" nachlesen. Die Essenz aus diesem Buch ist, dass man die Angebote der einzelnen Händler nur dann vergleichen kann, wenn man sich die gleiche Küche (Hersteller, Front, Farbe und Geräte) planen lässt. Erst wenn man hier einen Vergleich hat, kann man mit dem späteren Verkäufer noch einmal Einzelheiten zu Änderungswünschen besprechen.

So wollten wir zum Beispiel zu Beginn unbedingt einen Le Mans Schrank (die Eckschränke mit den nierenförmigen Auszügen) um den Platz in der Küche perfekt auszunutzen. -- Bis uns die Küchenverkäuferin gesagt hat, dass man deutlich Geld spart und Platz gewinnt wenn man auf den Schrank verzichtet, die Ecke blind lässt und neben dran einen Schubladenauszugsschrank einplant. Insgesamt hat uns Ihre Planungsalternative überzeugt. Sie wirkte besser durchdacht als unser Entwurf und blieb ("ohne ich muss noch mal mit dem Chef reden um noch ein paar Prozente rauszuschlagen") im Budget. Nachverhandlungen ließen wir, da wir ja bereits die Preise der alternativen Planungen kannten und wir den Preis als fair erachteten.
Da bei meinem letzten Küchenkauf das Küchenhaus gerade auf dem Weg in die Pleite war, verhandelten wir jedoch erfolgreich bei dem Punkt "Anzahlungen". (Auch hier finden sich einige interessante Ansätze im genannten Buch.)

Der Aufbau der Küche gestaltete sich etwas schwerfällig, da unter anderem der Termin mit den Verzögerungen des Fliesenlegers koordierniert werden und auch mal das eine oder andere Teil nachbesorgt werden musste. Insgesamt vier Termine waren für den Aufbau erforderlich letztlich - wie bereits vorweggenommen - war die Küche zum Einzug fertig. (Auch das habe ich bei meinem ersten Hausbau anders erlebt)

Der ganze Ablauf und die verweifelte Suche nach Badmöbeln brachte uns auf die Idee auch unsere Möbel für die Körperreinigungszone durch das Küchenhaus planen zu lassen. Und wir waren überrascht: Im Vergleich zu Möbeln aus dem schwedischen Möbelhaus fuhren wir in Qualität, Platz und Praktikabilität (Preis / Leistungsvergleich) mit dem Küchenhaus besser. 
Also kauften wir eine "Küche für das Bad" unter anderem mit kleiner Mülltrennung und Apothekerschrank. (sehr praktisch für die zahlreichen Kosmetika und Duftwässerchen).

Auch hier waren wieder drei Aufbautermine notwendig (einmal waren die falschen Möbelfüße da [das Möbel passte nicht unter das Waschbecken, da das Becken ein kleines Gefälle von 1-2 mm aufweist und dies beim Ausmessen nicht berücksichtigt wurde] und im zweiten Anlauf war die falsche Sockelleiste geliefert worden). 
Rückblickend möchte ich meiner Partnerin für die Idee noch heute auf die Schultern klopfen ;).

Kleiner Wehrmutstropfen in Sachen Küchenhaus ist jedoch, dass das beim Kauf der Badmöbel versprochene zusätzliche Regal für die Küche noch immer nicht geliefert wurde und die beanstandete Macke an einem Küchenmöbel noch nicht beseitigt wurde.

Wir sind guter Hoffnung das die offenen Punkte noch beseitigt werden und haben gelernt erst dann alles zu bezahlen, wenn alles erledigt ist....

Montag, 19. Januar 2015

the heat is on...

Baubär in der Technikzentrale
Nachdem Heizung, Speicher, Strom und Lüftungsanlage eingebaut waren, blieb nicht mehr viel Platz in der "Technikzentrale" des Hauses. Waschmaschine und Trockner passen noch rein, der erhoffte Platz zum Aufhängen der Wäsche ist jedoch nicht mehr da. Gelohnt hat sich auf jeden Fall schon jetzt, dass wir in diesem Raum ein Ausgussbecken eingeplant haben - schon allein um das Wasser aus dem Trockner zu entsorgen!

Heizung und Strom machen uns leider noch einige Probleme-im Vorratsraum ist aus irgendeinem Grund noch gar kein Strom - obwohl der Elekriker bei seinem letzten Besuch angegeben hat, dass alles durchgetestet wurde. Leider war der Abstellraum in den Monaten nach dem Einzug nicht begehbar, so dass die Fehlerbehebung bis jetzt warten musste. Die soll aber in dieser Woche in Angriff genommen werden.
Kleines Update: heute war der Elektriker noch mal da: seine Mitarbeiter haben beim Anschluss einer Steckdose vergessen ein Kabel anzuschließen - der Fehler konnte schnell behoben werden und wir haben endlich Strom im Keller :)

Ganz zufrieden mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe sind wir bisher auch noch nicht: zunächst schafften wir es im Sommer nicht die Temperatur im Obergeschoss auf merklich unter 30 Grad zu bringen, weil sich die Fußbodenheizung nicht regulieren ließ und dauerhaft aufheizte. Außerdem viel aus langer Zeit unklaren Gründen immer wieder das warme Wasser aus. Nach insgesamt 3 Besuchen unterschiedlicher Handwerker, wurde die Pumpe der Anlage ausgetauscht. Inzwischen haben wir im Bad-egal was wir tun- immer 21 Grad. Auf die Einstellung des Thermostats reagiert die Heizung nicht. Auch hier soll in dieser Woche nachgebessert werden.
Unzufrieden sind wir bislang auch mit der Abdeckung der Heizungsverteiler:

Update im April 2015: Seit einigen Wochen ist das Problem mit der Heizung nun Geschichte - der vierte Handwerker hat das Problem gefunden und beseitigt. Und es war so einfach: Die Thermostate im Obergeschoß waren alle auf "Wartung" eingestellt, was bedeutete, dass die Heizung ununterbrochen lief. Keine Änderung gab es aber leider bei den Abdeckungen :(

Sonntag, 21. Dezember 2014

Wir sind drin..

Lange haben wir nichts von uns hören lassen - seit einigen Monaten sind wir jetzt im Haus.

Insbesondere die Verzögerungen beim Verspachteln der Wände und dem Verlegen der Boden- und Wandbeläge haben uns ca. 6 Wochen hinter den Bauzeitenplan zurück geworfen. Dennoch konnten wir Mitte August ins neue Heim einziehen und blieben damit etwa 2 Wochen vor unsrer "Deadline" "Schulbeginn für den Großen".

Das erste Möbelstück im Haus!!
Da wir den Käufern des neuen Hauses auch einen festen Termin zugesagt haben, gestaltete sich der Umzug leider nicht ganz so entspannt wie erhofft.
Wir hätten gerne den einen oder anderen Gegenstand vor dem eigentlichen Umzugstermin ins Haus geschafft - und so ein etwas koordinierteres Einräumen ermöglicht.

Zwar schafften es einige Angebots-Schwerlastregale schon vor dem Umzug in den Keller - besser wäre aber gewesen, wenn wir alle diese Regale schon aufgebaut gehabt hätten. So kam es wie es kommen musste: Kisten, Krims und Krams kamen zuerst aus dem Lkw in den Keller und hinter der Kellertür fanden sich dann die Regale ;( 

So wurde das spätere Büro und der Abstellraum zu Rumpelkammern die fast nicht mehr begebar waren. Erst vor wenigen Tagen gelang es uns dieses Chaos etwas zu entzerren und die Regale an ihre Abschlussposition zu stellen.

Richtig gut war die Entscheidung einen Lkw für den Umzug zu mieten. Zum Glück erlaubt mir mein alter Führerschein das Bewegen eines 7,5 t - Fahrzeugs. Zwei Fahrten waren mit dem großen Ding nötig - obwohl wir vor (und während) des Umzugs kräftig ausgemistet haben. Der Preis für das Fahrzeug war überraschend moderat.
Unsre Umzugs"kiste"



Samstag, 2. August 2014

Ölung des Parketts

Zur Ölung des Parketts haben wir uns eine Poliermaschine beim Holzhändler ausgeliehen. Für die Arbeiten haben wir neben der Maschine auch drei verschiedene Sorten "Pads" mit auf den Weg bekommen. Wie sich in einem klärenden Telefonat herausstellte, brauchten wir letztlich nur eine Sorte der "Polierpads". Wir hatten also zwei Sorten Pads zuviel - dafür fehlte der Teller der unter der Maschine als Träger für die Polierkissen dienen soll. Ein weiterer Anruf und ein zweiter Besuch beim Holzhändler lösten dieses Problem.

Doch loslegen konnten wir noch immer nicht - die Maschine ließ sich nicht starten: Erste Steckdose: es tut sich nichts, 2. Steckdose: es tut sich nichts, ein weiterer Anruf bei der Firma Ammann und der 3. Startversuch in der dritten Steckdose, und - oh Wunder - die Maschine legt los wie der Teufel. Das erste Ergebnis des Tages war also: der Elektriker muss dringend nacharbeiten!! 
Die Ölung nehmen per Hand mit einem "Öllappen" vor - möglicher Weise gibt es hier auch bessere Möglichkeiten.
Wir bekommen die Maschine einfach nicht unter Kontrolle, das Polieren des Parketts war wie der Ritt auf einem wilden Bullen, nur in einem einzigen Raum war das Teil überhaupt zu kontrolierten. In den anderen Räumen war sie nicht zu halten und die Arbeit wurde fast zu einem Albtraum. In einem der Räume leistete sich das Teil einen solch heftigen Ausritt, dass die Wand noch einmal gespachtelt werden muss :(

schwerer als gedacht, aber doch noch geschafft
Woran es letztlich lag konnte bis zum Abschluss der Arbeiten nicht geklärt werden, entweder sind wir einem Bedienungs- oder einem Erklärungsfehler aufgesessen - oder die Maschine war ganz einfach defekt. Es deutete einiges daraufhin, dass zumindest ein Defekt an dem Poliergerät vorlag, da sie sich nur durch Ziehen des Steckers stoppen ließ.

Den heutigen Tag nutzten wir zu einem Besuch im schwedischen Möbelhaus unseres Vertrauens - an einem Samstag mit zwei Kids!! Da spart man sich den Abenteuerurlaub. Einen Leihtransporter gab es auch nicht mehr :(. Noch jetzt wundert es mich, was für ein Raumwunder mein Civic ist...

Freitag, 1. August 2014

Gerade oder Kurve oder die Crux mit der Dehnungsfuge

Manchmal hat man das Gefühl zwei Schritte nach vorne und einen zurück zu machen. Wenn etwas fast fertig erscheint und man doch noch mal von vorne beginnen muss - ist das absolut frustrierend....

Mit der Leistung des Estrichlegers waren wir in Sachen Oberflächenebenheit soweit zufrieden, Schwierigkeiten tauchten jedoch im Zusammenhang mit den eingebrachten Dehnungsfugen im Erdgeschoß (Küche / Wohnzimmer) und im Technikraum (getrennte Platte für die Luft- Wasserwärmepumpe) auf. Beim Verlegen der Fliesen im Technikraum stellten wir uns zunächst die Frage: Wo anfangen? Wir entschieden uns dafür die Dehnungsfuge als Verlegeansatz zu nutzen, damit wir nicht gezwungen sind, die Fliesen in der Mitte des Raumes zu schneiden um der Dehnungsfuge ihren Platz einzuräumen. Soweit so gut gedacht, doch leider ließ sich dies nicht bewerkstelligen, da die Dehnungsfuge nicht als Gerade angelegt wurde und einen Versatz von mehreren Zentimetern aufwies.
schwer zu sehen: Dehnungsfuge = Kurve
hier wird der schräge Verlauf deutlich



















Einfach entlang der Fuge legen funktionierte also nicht:
1. Lösungsansatz von Google: Eine neue Dehnungsfuge in den Estrich schneiden!
Darauf verzichteten wir, da wir a) nicht ohne Zeitdruck arbeiten, b) das dafür erforderliche Werkzeug nicht vorhanden war, c) wir nicht genau wussten ob unter dem Estrich bereits Leitungen verlegt wurden, die bei einem Neuschnitt verletzt werden könnten und d) man keine Garantie bekomt, dass die neue Fuge auch die Arbeit entsprechend übernimmt und die Fliesen über der alten Dehnungsfuge nicht doch reißen.

2. Lösungsansatz von unserem Maler, der in einem früheren Leben auch Fliesen verlegt und mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte:
Die Fliesen im Bereich der Dehnungsfuge mit Silikon verkleben.

Dieser 2. Lösungsansatz in Kombination mit einem Dehnungsfugenprofil und der Nutzung von Flexkleber und Flexfuge im übrigen Bereich lassen uns hoffen, dass wir mit unseren Fliesen keine Probleme bekommen. Ich würde mich freuen hier noch einige Ratschläge nachträglich zu lesen, wie Profis dieses Problem angehen.

Im übrigen Haus haben die Fliesenarbeiten auch begonnen und sollen zusammen mit dem Einbau der Türen, der Küche und der Badamaturen in der kommenden Woche beendet werden - dies ist auch erforderlich, da ja bereits für das nächste Wochenende der Umzug ins neue Haus geplant ist.
Leider haben sich die Fliesenarbeiten aufgrund von Terminschwierigkeiten beim Fliesenlege um zwei bis drei Wochen verschoben, so dass nicht nur die weiteren Handwerker auf ihrer Ware sitzen sondern auch wir unserem Zeitplan hinterher hinken...
Last but not least wurden auch einige qm unserer Duschfliesen von Köbig nicht geliefert, so dass sich hieraus weitere Verzögerungen ergeben haben.

Auch beim Parkettverlegen sind wir ordentlich voran gekommen und müssen "nur noch" die Abschluss- und Übergangsleisten anbringen. Das Verlegen des Parketts verlief weitestgehend ohne größere Schwierigkeiten (bis auf das eine oder andere "Masterstück", dass besondere Schnittgeschicklichkeit erforderte). Allerdings machte uns die Dehnungsfuge im Erdgeschoss einen ordentlichen Strich durch die Rechnung, nachdem das Parkett verlegt war informierte uns der Fliesenleger, dass die Fuge zwischen Küche und Wohnzimmer einen Versatz von ca. 4,5 cm hat. Für uns bedeutete dies, dass das Parkett wieder komplett raus, die Estrichstufe (die extra zum Ausgleich des Höhenunterschieds  musste zwischen Fliesen und Parkett eingebracht wurde) abgefräst und das Parkett wieder neu verlegt (mit entsprechendem Zuschnitt) werden musste. Vom Estrichleger wurde wenigstens erklärt, die dadurch anfallenden Kosten zu übernehmen.

bei uns sagt man: "Voll Schepp"


Für mich unerklärlich, warum der Estrichlege den Höhenunterschied so genau hinbekommen hat, die Fuge jedoch schräg in den Raum "zauberte".


Mittwoch, 16. Juli 2014

Blower Door Test

Etwas überraschend meldete sich vergangene Woche das Unternehmen, das den Blower Door Test bei uns durchführen sollte. Als Termin für den Test wurde der vergangene Montag verabredet.

Neben den laufenden Eigenleistungen (Streichputz aufbringen, Parkett legen, Fliesen legen und verfugen) musste nun auch noch das Fenster im Technikraum eingebaut werden - eigentlich wollten wir damit ja warten, bis der Lichtschacht verputzt ist. Also wieder eine Abendschicht einlegen und rein mit dem Fenster (zu Lasten des WM-Finales :((  ).

Das Ergebnis des Differenzdruck-Messverfahrens (Blower Door Test) verlief postiv. Wenn ich es laienhaft so ausdrücke, wie ich es verstehe: Das Haus und vor allem die selbst eingebauten Fenster sind dicht. Einzig am Fenster im Arbeitszimmer muss noch einmal etwas nachgedichtet werden.

Im Rahmen des Testes wurde eine volumenbezogene Luftdurchlässigkeit von 0,78 / h erreicht. Der zulässige Grenzwert gem. DIN 4108-7 und § 6 der EnEV beträgt 1,5 / h - der Test demnach bestanden.

Dienstag, 1. Juli 2014

Muskelhypothek wird nun abgerufen

grobe Unebenheiten werden entfernt

Auf mehreren Ebenen laufen derzeit unsere Eingenleistungen. Im Bereich der abgebauten Bautreppe blieben noch einige Löcher im Estrich zurück, außerdem war der Estrich in diesem Bereich nicht ganz eben. Mit Estrichbeton füllten wir zunächst die Löcher. Nachdem der Trockung des Estrichbetons wurden die Unebenheiten mit Fließspachtelmasse ausgeglichen.
Bärry kontrolliert die Ausgleichsmasse, nach hinten zur Wand steigt der Estrich noch mal an.

Im Keller wurde der Vorratsraum inzwischen fast fertiggestellt. Das Fenster, das zunächst vom Kellerbauer vergessen wurde und bei dem wir überlegt hatten, ob es doch in der hochwertigen Holz-Aluvariante eingebaut werden soll, da es von Garten aus sichtbar sein könnte, ist verbaut. Die verschiedenen Angebote für eine Holz-Alu-Ausführung waren so teuer, dass wir uns dann doch für ein Kunststofffenster entschieden haben. Bezogen haben wir es in 3fach-Verglasung bei einem Baumarkt. Bei den Angeboten im Internet war ich doch etwas erschüttert, Lieferzeiten von 6-8 Wochen und Lieferkosten, für die ich mehrere Fenster beim Baumarkt direkt holen könnte, ließen mich von einer Bestellung Abstand nehmen. Hinsichtlich des Einbruchschutzes werden wir das Fenster noch mit einigen Hilfsmitteln pimpen. Der Einbau verlief nicht so einfach wie erhofft. Die sehr enge Fensteröffnung und der Beton des Kellers machten das Projekt zu einem Kraftakt und einem Geduldsspiel. Auch wenn mir die Routine beim Fenstereinbau fehlt, wurde mir klar, warum der Kellerbauer sich nicht darum gerissen hat, das Fenster selbst einzubauen. 
Enttäuscht sind wir etwas von der Firma Pittner (Ingelheim), die uns das versprochene Angebot für die Fenster schuldig blieb.

Auch die Fliesenarbeiten in dem Raum sind fast abgeschlossen. Lediglich die Sockelleisten müssen noch verfugt werden. An der Tür haben wir die Sockelfliesen noch nicht angebracht; damit warten wir bis die Türen sitzen. Das Verfugen war eine echte Schmutzarbeit! Ich erntete auch reichlich Gelächter als ich vom Verfugen nach Hause kam: nicht wenig der Fugenmasse ist im Verlaufe des Tages in meinem Gesicht gelandet.

Unser Fliesenleger für die Bäder sagte: 

 "Verfugen macht gar nicht so viel dreck - wenn man es kann."

Bärry beim Verfugen, Schmutzarbeit
Schnell wird mir klar, dass mir diese Fähigkeit fehlt - die Berufserfahrung und die Ausbildung zum Fliesenleger muss ja auch irgendwo ihren Sinn haben ;). Dennoch glaube ich, dass die Fugen ganz gut geworden sind. Den Dreck habe ich auch ganz gut wieder wegbekommen (auch von mir). Nach kurzem Antrocknen habe ich die Fliesen grob gesäubert, am nächstern Tag sind wir dem restlichen Schmutz mit Zementschleierentferner zu Leibe gerückt. 
  

Verfugt, Sockelleisten fehlen jetzt noch:













Voran geht es auch im Erdgeschoss: Die Wände wurden mit einer speziellen Grundierung für Lehmputze vorbearbeitet. Nach einer Trocknungszeit von mindestens 24 Stunden konnte dann der Lehmstreichputz aufgebracht werden. Wir haben uns mit dem Ziel eine etwas stärkere Strukturierung zu erreichen für einen 2maligen Anstrich entschieden. Ich war lange skeptisch, ob wir die verspachtelten Stellen zwischen den Fermacell-Platten mit dem Streichputz verschwinden lassen können und hätte eher den Spachtelputz verwendet. Nachdem das Ergebnis des ersten Raumes nun vor liegt, muss ich sagen: der Maler hat augenscheinlich sehr gut vorgearbeitet und von den "Schnittstellen" ist praktisch nichts mehr zu sehen. Der Streichputz war also eine gute Entscheidung.

Vorbehandelt sieht es auch schon gut aus!
Farblich haben wir uns für das ganze Haus auf ein Naturweiß festgelegt. Punkuell setzen wir in einigen Räumen auch einzelne Wände farblich kontrastiert in Szene. Im Wohnzimmer wird die "Fernsehwand" in Marone "gestreichputzt". Wir bringen den Putz mit einem Pinsel auf - die "fleckige" Erscheinung ist gewollt. (Für eine gleichmäßige Deckung sollte eine Lehmfarbe verwendet werden, diese kann auch mit der Rolle aufgebracht werden)




mit dem Pinsel aufgetragen und beabsichtigt Fleckig   

Im Keller haben wir auf den Streichputz verzichtet und tapeziert. Hierzu haben wir die Betonwände zunächst mit "normalem" Weiß grundiert. (eventuell wäre es für das Tapezieren besser gewesen eine andere Grundierung zu verwenden) Anschließend wurde tapeziert und die beiden Wohnräume mit Lehmfarbe gestrichen.
Lehmfarbe noch nass, abgetrocknet entsteht ein gleichmäßiges Bild









die fiese Schmacke


Ein Wehrmutstropfen haben wir im Wohnzimmer festgestellt. Nach den ersten Arbeiten im EG durch unsere Maler befand sich eine Schmacke in einem Fenster. Den Maler haben wir bereits darauf angesprochen - Ausbesserung wurde uns zugesichert.