Mittwoch, 25. Juni 2014

Innenausbau gestartet und die Heizung ist da.


Einige Wochen habe ich nichts mehr hier geschrieben, dies ist der gerade laufenden WM, der Kinderbetreuung und der kleinen und größeren organisatorischen Angelegenheiten rund um den Hausbau geschuldet.

Unser Erdbauer stellte uns einen Stapler bereit
Lieferung der Heizanlage
Luft-/Wasser-/Wärmepumpe noch nackig.
Was inzwischen geschah: Die Firma Schlechter hat die Luft-Wasser-Wärme-Pumpe geliefert und angeschlossen, die Stromerzeugung vom Dach läuft und die Treppe von Kluwig wurde eingebaut. Leider hat unser Kreditgeber die veranlasste Zahlung an den Treppenbauer verdattelt. Wir sind gespannt wer den Schaden für den nun nicht mehr eingeräumten Preisnachlass im Falle einer sofortigen Rechnungsbegleichung übernimmt. Die Treppe ist noch schön eingepackt, so dass wir bislang noch keine Gelegenheit hatten sie in ihrer vollen Pracht zu bewundern. Beim Wasserspeicher mussten wird feststellen, dass eine Zuleitung leicht leckt - hier wurde eine entsprechende Zusage für die Nacharbeit gegeben.

Baubär im Technikraum
Nach dem Einbau der Heizungsanlage trägt unser Technikraum seinen Namen zu recht, wenn man sich nun vorstellt, dass die Lüftungsanlage, Waschmaschine und Trockner noch fehlen, wird schnell klar, dass es eine sehr gute Idee war, den Raum vor Beginn der Arbeiten an der Haustechnik zu streichen. Außerdem wird deutlich, dass der Raum keinesfalls zu groß gewählt wurde.

Nachdem die Trocknungszeit des Estriches nun abgelaufen ist, wurde mit den Spachtelarbeiten im Haus begonnen, die Kellerräume geweißt und Gästezimmer/Arbeitszimmer (Keller) tapeziert und mit Lehmfarbe gestrichen.

Im Vorrats-/Abstellkeller haben wir nun auch in Eigenleistung begonnen die Fliesen zu legen. Die haben wir als Angebot über einen Baumarkt unseres Vertrauens bezogen.
Der Baubär streicht und...
verlegt Fliesen...
Für das Wochenende steht ein Termin mit dem Fiesenleger an, sollte alles klar gehen, könnten die Fliesen bereits übernächste Woche verlegt sein.

Dienstag, 3. Juni 2014

Gerüst ist Abgebaut

Inzwischen ist das Gerüst am Haus abgebaut.
Das Gerüst ist weg, jetzt kann auch die Geländemodellierung 
beginnen
Leider haben die Gerüstbauer vergessen, die vom Gerüst hinterlassenen Löcher im Putz zu schließen - oder der Verputzer hat vergessen ein wenig Putz an der Baustelle zu lassen, damit die Gerüstbauer die Löcher schließen können. Wir gehen jedoch davon aus, dass dies entsprechend nachgebessert wird, wenn die Firma Klein (Verputzer) noch weitere Arbeiten am Haus ausführt. Mit der Arbeit des Verputzers sind wir bisher sehr zufrieden, da die Firma sehr sauber gearbeitet hat. (Unter anderem wurden alle Fenster sauber abgeklebt und die Dachentwässerung abmontiert)

Auch die Firma Frammelsberger war wieder am Haus und hat kleinere Ausbesserungsarbeiten vorgenommen. Unter anderem wurde die "angemackte" Terassentür ausgetauscht und die beschädigte Außenwand "geflickt".
Die alte und die neue Tür.
Ironischer Weise, war bei der neuen Terassentür ein Stück des Glaseinsatzes abgeplatzt, so dass das Glas aus der "alten" in die "neue" Tür eingesetzt werden musste. (Hier konnte man auch erkennen, mit welchen Problemen die Hausfirmen zu kämpfen haben: wurde die Tür beim Transport, beim Abladen oder schon im Werk beschädigt? Wer trägt die Kosten für den Schaden? Für uns eine nebensächliche Frage, für die beteiligten Firmen sicher eine Sache, die nicht zu vernachlässigen ist.) Im Rahmen der Arbeiten wurden durch die Mitarbeiter von Frammelsberger insgesamt vier "verdächtige" Stellen geöffnet, an der die Dampfsperre durch das fehlerhafte Aufstellen des Gerüstes verletzt worden sein könnte. An -so die Mitteilung von Frammelsberger- drei Stellen musste die Dampfsperre mittels eines speziellen Klebebandes "geflickt" werden.

SOS-Heizgerät
Da die Bautreppe noch im Haus steht und über die Bautreppe die Wärmepumpe nicht in den Keller gebracht werden konnte, wurde durch die Firma Schlechter ein SOS-Heizgerät aufgestellt, damit das Aufheizprogramm endlich starten kann und wir keine weitere Zeit verlieren. Am kommenden Montag wird dann die Bautreppe ab - und die richtige Treppe eingebaut. Gleichzeitig wird die Wärmepumpe im Haus aufgebaut und in Betrieb genommen. Von der Haustechnik wurde gewünscht, dass hierfür die Zugangsmöglichkeit zum Haus optimiert wird. Da es unserem Erdbauer nicht möglich war, kurzfristig eine entsprechende Zugangsrampe zu bauen, sagte man uns seitens der Firma Förster zu, ein Fahrzeug zur Verfügung zu stellen, das die Rampe ersetzt. Wir sind gespannt, ob am Montag alles glatt geht.

Die Rechnung für das Aufstellen des SOS-Gerätes liegt uns bereits vor: 767.- Euro die so nicht eingeplant waren. :((. Auch Strom soll das Gerät bis zu seinem Abbau ordentlich verbrauch haben :(
Es sind die vielen Kleinigkeiten, die einem beim Bau auch das Knick brechen können. Daher sind wir froh, dass wir bisher nur wenig solcher negativen Kostenüberraschungen erleben mussten.

Noch nicht abgeschlossen ist unsere Suche nach einem Kellerfenster. Was banal klingt, hat seinen Grund: zunächst haben wir für den Keller ein "einfaches" Kunststoffenster eingeplant, da wir davon ausgegangen sind, dass das Fenster unter der Erde liegt und mittels Lichtschacht mit der "Außenwelt" verbunden wird. Vor Ort und in 3D zeigt sich nun, dass das Fenster doch sichtbar bleibt. Damit stellt sich die Frage, ob wir das Fenster farblich an die anderen Fenster angleichen. Hier gibt es diverse Lösungsansätze: Streichen oder Folieren des Rahmens oder doch auch für den Keller ein hochwertiges Holz-Alufenster? Derzeit favorisieren wir die Holz-Alu-Lösuung und fragen verschiedene Anbieter an...

Samstag, 24. Mai 2014

Akzente für den Außenputz

Ganz in Weiß erschien uns für das Haus zu langweilig und kalt, Holz zur Auflockerung der Fassade kam für uns wegen des Pflegeaufwandes und der daraus resultierenden Folgekosten (ich machte bei meinem letzten Haus damit einige Erfahrungen - [streichen der Wetterseite alle 4-5 Jahre, Kosten für Farbe und Gerüst]) nicht in Frage. Daher entschieden wir uns schon bei der Bemusterung dafür einige farbliche Akzente am Haus zu setzen und entschieden uns für ein dunkles rot/braun.
Farbfächer von Caperol
Vor zwei Wochen erhielten wir die Nachricht, dass der "Helligkeitsbezugswert" der Farbe zu niedrig ist und daher vom Hersteller und vom Maler keine Garantie übernommen wird, dass der Putz nicht reisst.

Soweit ich es verstanden habe war der Kontrast (der im Helligkeitsbezugswert ausgedrückt wird) zu hoch, dies bedeutet, dass die Farbe im Vergleich zum sonstigen Weiß zu dunkel ist, so dass die Gefahr bestanden hätte, dass der Putz durch die Sonneneinstrahlung unterschiedlich aufheizt und dadurch Spannungsrisse entstehen könnten.

Dementsprechend besorgten wir uns beim Malereinkauf einen Farbfächer und wählten als neue
Kontrastfarbe (Pfand für den Farbfächer: 20,01 €) "Pacific 45". Der Sockel wird später dann vermutlich im noch etwas dunkleren "Tundra 5" gestaltet. (Caparol Fassade A1 Concept).

Uns gefällt das Ergebnis ganz gut:


Der Farbakzent harmonisiert mit der Farbe der Fensterrahmen ;)

Dienstag, 6. Mai 2014

Estrich und Bemusterung der Treppe

"Auf dem Bau fängt der frühe Vogel den Wurm", mit diesen Worten begrüßte mich der Estrichbauer von Solid Work als ich 10 Minuten nach dem verabredeten Termin auf der Baustelle erschien. Die Truppe war schon früher als vereinbart an der Baustelle und verschaffte sich Zugang zum Keller durch das noch fehlende Kellerfenster.
Die Heizung wartet auf den Estrich
Der zweite Satz des Estrichbauers irritierte mich dann aber richtig: "Die Katja liegt schon im Keller und die Dämmung haben wir auch schon eingebracht!" O.k. lass mich kurz rekapitulieren: die Jungs waren also deutlich vor dem verabredeten Termin im und am Haus und haben die Zeit nicht vertändelt. Toll, die Dämmung ist schon drin, aber wer zum Teufel ist Katja und warum liegt sie in unserem Keller???

Es hat noch einige Momente und Erklärungen gedauert bevor ich begriffen habe, dass es sich nicht um sizilianische Estrichbauer handelt, die mir eine unliebsame Kundin unter den Boden schieben wollen, sondern dass es sich um die "Knauf Katja Feuchtigkeitssperre" nach DIN 18560 auf Bodenplatte handelt. Katja, die vorher im Angebot noch nicht aufgeführt war, machte den Estrich zum Abschluß runde 100.- Euro teuerer.

Draußen vor dem Haus waren auch schon die Baustoffe für den Estrich und die entsprechende Maschine bereit gestellt.


Ein Berg von Sand wartet darauf in die Maschine geschaufelt zu werden.

















Die Aufteilung des Bautrupps war schnell zu erkennen: einer schaufelt Nachschub in den Estrichmischer und zwei sind im Haus und bringen den Estrich ein. Der Chef des Bautrupps erklärte mir auf Nachfrage, dass man Estrich legt und nicht Estrich gießt, irgendwie logisch: es sind ja auch Estrichleger und keine Estrichgießer ;)

Der arme Schaufler!! ..meine Bürostuhl gestählten Muskeln hätten sich am Abend sicher deutlich beschwert...

Bereits am Ende des Tages war der Estrich komplett verlegt: im EG und OG Calciumsulfatestrich und im KG Zementestrich. Wir durften den Estrich aber erst drei Tage später besichtigen/betreten und mit der Lüftung des Hauses beginnen.

Estrich am Treppenauge zum Keller

Baubär mit Estrich, im OG ohne Abstellwinkel? Wegen der drückenden Hitze und Luftfeuchtigkeit mal ohne Shirt ;)
Estrich mit Dehnungsfuge zwischen dem Übergang Fliesen/Parkett, der Höhenausgleich der unterschiedlichen Beläge wurde bereits beim Legen des Estrichs ausgeglichen.

Gestern hatten wir den Bemusterungstermin für unsere Treppe, eigentlich war uns vorher schon klar, wie sie aussehen soll....und doch waren wir ca. 2 1/2 Stunden mit Farbe, Material, Austrittsstufe, Eingangspfosten, Winkelpfosten und Handlauf beschäftigt. Begriffe wie Eingestemmt, Aufgedornt, Bolzentreppe, Wangen etc. flogen uns um die Ohren. Alles wichtige wurde uns aber von Herrn Becht und Herrn Bosch von der Firma Kluwig laiengerecht erklärt (Treppenbau für Dummies ;))  Für uns überraschend gab es doch noch viele Kleinigkeiten zu bedenken und besprechen. Durchaus dankbar waren wir auch für die fachliche Hilfe von Herrn Becht, der viele Rückfragen und Lösungsansätze bei dem Termin in unserem Haus einstreute (und mittels seiner elektronischen Mustermappe zeigen konnte), aber auch für die Erfahrungen von Herrn Bosch, der uns deutlich sagte, wenn wir eine nicht so tolle Lösung aussuchen wollten. Am Ende des Tages würde die Treppe aufgrund der besonderen Umstände in unserem Haus (sparsames Treppenhaus) doch anders (filigraner) aussehen als zunächst gedacht. Einzelheiten dazu werden wir zeigen, wenn die Treppe Ende Mai eingebaut ist. Soviel schon einmal vor ab: Wir haben uns für eine Kombi aus Ahorn und Weiß entschieden. Der Ahorn (etwas teuerer als die ursprünglich angebotene Buche) nimmt den hellen Ton der Decke auf und das Weiß findet sich in den Türen wieder. Die Buche hat den beiden Entscheidungsträgern (leider) nicht gefallen, da sie mit dem geplanten Parkett nicht harmonieren würde.

Donnerstag, 24. April 2014

Baustromabrechnung

Da lag er urplötzlich: Der Briefumschlag mit der Endabrechnung der EWR für den Baustrom...

...irgendwie ist man immer gespannt, wenn man eine Rechnung aufklappt und etwas Gutes erwartet man auch nicht wirklich. Um so positiver Überrascht war ich als ich die Abrechnung las:

Es wurden 28 kWh in 61 Tagen verbraucht. Die Rechnungssumme beläuft sich auf 26,44 Euro. Da bereits 37.- Euro gezahlt wurden, erhalten wir 10,56 Euro von der EWR zurück. :)

In den nächsten Wochen will ich mich auch einmal daran machen und die ganzen Baunebenkosten aufzuschlüsseln, dies dürfte für potentielle Bauherren sicher von Interesse sein.

Positive Überraschung: es gibt ein wenig Geld zurück

Mittwoch, 23. April 2014

Photovoltaik geht in Betrieb

Etwas überraschend fragte uns heute die Firma Rinneburger, ob wir kurz zur Baustelle kommen könnten, man wolle uns noch ein paar Formulare übergeben und außerdem die Photovoltaik-Anlage in Betrieb nehmen.
Dass die Stromeinspeisung ab sofort läuft freut uns sehr, wir tragen ab sofort ein Stück dazu bei, dass unsere zukünftige Heimatgemeinde ihr selbst gestecktes Ziel erreicht und zu "Null-Emissions-Gemeinde" wird, außerdem sichern wir uns damit noch den Einspeisevergütungssatz für April.

Vor Ort konnten wir feststellen, dass die Kellerbauer in den letzten Tagen (von uns unbemerkt) die Dämmung am Keller fertig gestellt haben. Auch in Sachen Außenputz sind deutliche Fortschritte erkennbar. Mit einem kleinen Blick ins Haus war zu erkennen, dass die Fußbodenheizung augenscheinlich fertig vorbereitet ist und der Estrich kommen kann.
Dämmung komplett :)



Dieser soll übrigens am Freitag gegossen werden. (Oder wird Estrich gelegt?) Egal, Hauptsache wir befinden uns weiter voll im Zeitplan :)

Dienstag, 15. April 2014

Türen und Fußboden

Wir sind fündig geworden: Türen und Parkett kaufen wir bei einem örtlichen Anbieter (Firma Ammann in Gensingen). Die Türen halten wir in schlichtem weiß, für den Durchgang vom Wohnzimmer zum Windfang haben wir eine Tür mit Klarglaseinsatz entschieden. Witziger Weise hatte unser Verkäufer beim Angebot vergessen auch eine Scheibe für die Tür anzubieten, nachdem wir am Wochenende das Angebot noch einmal durchgegangen sind, ist ihm dieser "Fehler" noch aufgefallen. Nicht auszudenken, was wir für ein Gesicht gemacht hätten, wenn uns der Schreiner eine Tür mit Loch eingebaut hätte.

Zunächst hatten wir überlegt, die Kinderzimmertüren in einer etwas lärmgedämmten Version einbauen zu lassen. Aufgrund der Lüftungsanlage und der damit verbundenen Erfordernis des "Lüftungsschlitzes" an den Türen sind wir auf Anraten des Verkäufers wieder davon abgekommen. Obwohl die Scheibe zum Angebotspreis dazu kam, sind wir insgesamt durch den Verzicht auf die "Lärmschutztüren" etwas günstiger gekommen. Allerdings müssen wir bedenken, dass die Türen evtl. vor Ort wegen der Lüftungsanlage noch eingekürzt werden müssen.

Als Parkett haben wir einen - meiner Meinung nach - absoluten Traumboden gefunden. Ich träumte von einem Parkett in Landhausdielenoptik - bei den ersten Gesprächen mit Herrn Becht wurde mir jedoch die Illusion genommen, dass dies mit unserem Budget vereinbar ist. Der erste Besuch im Baustoffhändler ließen auch die letzten Hoffnungen schwinden: Für das Parkett von Kährs wurden um die 100.- Euro pro qm aufgerufen.
Bei der Firma Ammann haben wir ein Parkett gefunden, dass uns beiden sofort sehr gut gefallen hat, nich nur die Optik sondern auch die Haptik (durch die leicht unebene Oberfläche) begeisterte uns. Nach dem Preis traute ich mich nicht wirklich zu fragen - um so mehr überraschte uns, dass das Angebot des Parketts unter den Angebotspreisen im Internet lag. Um den Preis zu erhalten müssen wir jedoch 6 Wochen vorher bestellen (um so in den Genuss einer Sammelbestellung zu gelangen) und eine Mindestmenge abnehmen. Damit entfällt ein gesonderter Boden für die Kinderzimmer und die Kellerräume, es wir alles mit dem Parkett ausgelegt (mit Ausnahme der gefliesten Bereiche).
Wir haben uns allerdings noch nicht abschließend entschieden, ob wir das Parkett wegen der Fußbodenheizung verkleben oder auf einer Schwerschaumunterlage schwimmend verlegen.

Auch beim Kauf des Fußbodens lauert für den unbedarften Häuslebauer eine Kostenfalle, mit dem qm-Preis für Fliese oder Parket/Laminat ist es nicht getan, auch der erforderliche Kleber, Trittschalldämmung oder ähnliches sind bei der Finanzplanung zu beachten.